Samstag, 30. April 2011
Freitag, 29. April 2011
Ich verliere dich. Der Hunger hat uns zusammen gehalten, zusammen waren die schmerzen erträglich.
Aber ich bin ersetzbar, das weiß ich. ich werde oft ersetzt, wenn ich zu kompliziert werde. Heute sind Menschen wegwerf Produkte, auch ich habe das gemacht. Wenn sie zu schwierig werden werden sie gegen ein neues, besseres Modell getauscht. Heute ist nichts mehr wichtig. Ich weiß.
Aber ich bin ersetzbar, das weiß ich. ich werde oft ersetzt, wenn ich zu kompliziert werde. Heute sind Menschen wegwerf Produkte, auch ich habe das gemacht. Wenn sie zu schwierig werden werden sie gegen ein neues, besseres Modell getauscht. Heute ist nichts mehr wichtig. Ich weiß.
Dreckige Welt.
Abends bin ich zu Merlin gefahren. Ich fahre verdammt gerne zu Merlin. Er hat viel Alkohol, er hat oft Gras und er hat zwei Shishas. Und er ist ein Sonnenschein. Ich weiß das es ihm nicht gut geht, er steht kurz davor seinen Vater zu verlieren. Aber das ist mir egal, weil ich ein selbstsüchtiges Miststück bin. Wenn er lacht und seine Witze reißt kann ich nicht weinen, nicht traurig sein.
Sie retten mir das Leben, "meine" Jungs. Corny, Merlin, Andi, Niko und Paddy. Auch mein Felix, du rettest mich an diesen freitag Abenden wenn ich nicht mehr laufen kann, danke für die vielen tausend Meter die du mich schon getragen hast, danke für jedes inhaltlose Gespräch das ich geführt habe um mich abzulenken.
Um 5 Uhr bin ich nachhause gefahren. Eigentlich wollte ich zu Andi, aber als ich dann um 5:30 in Frankfurt am Hauptbahnhof saß, ohne Handy Akku, allein zwischen alkoholleichen, ignoranten Bahnhofspolizisten und extrem beschäftigten Anzugträgern hatte ich keine Lust auf gut glück nach Schwalbach zu fahren um am Limes Bahnhof zu sitzen und zu hoffen das er sich erinnert mich um 6 abzuholen. Um die dramatik meiner Situation zu untermalen hab ich noch in die Bahn gekotzt, ekelhafte Alkoholkotze, flüssig mit endlosen würgereiz. Widerlich. Aber alle anderen waren mindestes ebenso besoffen oder eingeschlafen, störte also keinen.
Nach 20 Minuten bin ich zuhause ausgestiegen, musste mich am Zaun neben der Station festhalten, schwindelanfall. Ekelhaft. Musste wieder kotzen, oder auch nicht. Weiß ich auch nicht mehr. Als ich dann nach hause gelaufen bin war alles so unwirklich. Eine lange Straße, viele Bäume, rosa Blüten auf dem Boden versteut. Diese Welt ist so hässlich, so dreckig. Wie oft habe ich auf dieser Straße legen, geraucht und getrunken, mal wütend, mal traurig, aber meistens einfach stumpf und leer. Aber nichts könnte das ändern, ich sitze in diesem Loch, ich bin mir sicher jeder kennt dieses Loch, aber ich bin irgendwieso lang hier drin, so tief.
Ich habe keinen Grund, ich habe kein Recht, aber ich bin einfach gestört. Gibt keine Rechtfertigung.
Ich bin eben nicht perfekt.
Sie retten mir das Leben, "meine" Jungs. Corny, Merlin, Andi, Niko und Paddy. Auch mein Felix, du rettest mich an diesen freitag Abenden wenn ich nicht mehr laufen kann, danke für die vielen tausend Meter die du mich schon getragen hast, danke für jedes inhaltlose Gespräch das ich geführt habe um mich abzulenken.
Um 5 Uhr bin ich nachhause gefahren. Eigentlich wollte ich zu Andi, aber als ich dann um 5:30 in Frankfurt am Hauptbahnhof saß, ohne Handy Akku, allein zwischen alkoholleichen, ignoranten Bahnhofspolizisten und extrem beschäftigten Anzugträgern hatte ich keine Lust auf gut glück nach Schwalbach zu fahren um am Limes Bahnhof zu sitzen und zu hoffen das er sich erinnert mich um 6 abzuholen. Um die dramatik meiner Situation zu untermalen hab ich noch in die Bahn gekotzt, ekelhafte Alkoholkotze, flüssig mit endlosen würgereiz. Widerlich. Aber alle anderen waren mindestes ebenso besoffen oder eingeschlafen, störte also keinen.
Nach 20 Minuten bin ich zuhause ausgestiegen, musste mich am Zaun neben der Station festhalten, schwindelanfall. Ekelhaft. Musste wieder kotzen, oder auch nicht. Weiß ich auch nicht mehr. Als ich dann nach hause gelaufen bin war alles so unwirklich. Eine lange Straße, viele Bäume, rosa Blüten auf dem Boden versteut. Diese Welt ist so hässlich, so dreckig. Wie oft habe ich auf dieser Straße legen, geraucht und getrunken, mal wütend, mal traurig, aber meistens einfach stumpf und leer. Aber nichts könnte das ändern, ich sitze in diesem Loch, ich bin mir sicher jeder kennt dieses Loch, aber ich bin irgendwieso lang hier drin, so tief.
Ich habe keinen Grund, ich habe kein Recht, aber ich bin einfach gestört. Gibt keine Rechtfertigung.
Ich bin eben nicht perfekt.
Ich stehe im Wohnzimmer, Shorts, keine Strumpfhose. Er kommt rein, sieht die Wunden. Brüllt mich an, was ich getan habe, er hat es mir doch verboten. Ich gehe raus, renne die Treppe hoch, er hält mich fest, ich schreie er soll mich los lassen, es geht ihn nichts an. Er schlägt mir ins Gesicht. Nochmal. Ich schreie, reisse mich los und renne in mein Zimmer, er hinter mir, ich halte die Tür zu und fange an zu weinen. Er rüttelt an der Tür, schlägt dagegen. Nach einer Weile lässt er ab, geht in sein Zimmer, schlägt die Türen zu.
Geliebter Bruder, du wirts niemals verstehen können das du der Grund bist.
Geliebter Bruder, wegen dir schneide ich mich auf.
Weil du so perfekt bist, wie ich es nie sein kann.
Geliebter Bruder, du wirts niemals verstehen können das du der Grund bist.
Geliebter Bruder, wegen dir schneide ich mich auf.
Weil du so perfekt bist, wie ich es nie sein kann.
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Ich hasse mich, ich hasse jeden Gedanken den ich gedacht habe. Ich bin nicht wichtig, ich bin nichts besonderes, für wen habe ich mich nur gehalten?!
Eigentlich will ich noch nicht sterben, aber das Leben bringt mich um.
Eigentlich will ich noch nicht sterben, aber das Leben bringt mich um.
Donnerstag, 21. April 2011
Bin ich wirkilch nur das was ihr aus mir gemacht habt?
Ich wollte ein gesundes, langes leben führen, stattdessen bin ich dauernd dicht und wünsche mir den Tod.
Ich wollte Kinder haben, doch jetzt zerstöre ich systematisch meinen Körper, damit es wohl nie soweit kommen kann.
Ich wollte die Freiheit haben etwas zu machen was mir Spaß macht, aber jetzt riskiere ich meinen Abschluss, weil mir einfach alles egal ist.
Ich wollte geliebt werden und viele Freunde haben, doch jetzt fällt es mir so unglaublich schwer zu vertrauen.
Warum ist alles so gekommen? Wieso habe ich die Träume und Wünsche von damals aufgegeben? Wieso versuche ich nicht meine Ziele zu erreichen? Wieso lebe ich nicht mein verdammtes Leben?!
Was hat uns nur so ruiniert?
Ich wollte Kinder haben, doch jetzt zerstöre ich systematisch meinen Körper, damit es wohl nie soweit kommen kann.
Ich wollte die Freiheit haben etwas zu machen was mir Spaß macht, aber jetzt riskiere ich meinen Abschluss, weil mir einfach alles egal ist.
Ich wollte geliebt werden und viele Freunde haben, doch jetzt fällt es mir so unglaublich schwer zu vertrauen.
Warum ist alles so gekommen? Wieso habe ich die Träume und Wünsche von damals aufgegeben? Wieso versuche ich nicht meine Ziele zu erreichen? Wieso lebe ich nicht mein verdammtes Leben?!
Was hat uns nur so ruiniert?
Donnerstag, 7. April 2011
Wochenende
Ich glaub mein Wochenende wird recht scheiße. Freitag Abend geh ich ins Fitnessstudio, kann danach nicht mehr weggehen. Samstag morgen helf ich meiner Tante beim Umzug von ihrem Geschäft. Dann geh ich 'ne schisha kaufen, werd sie abends vllt einweihen wenn ich schon Tabak hab. Dann vllt noch was trinken... Sonntag Mittag dann zu Oma & Opa.
Uncool.
Uncool.
Freitag, 1. April 2011
ahja.
Okay. Es ist wieder meine schuld. Ich mach alles falsch. Nichts mach ich richtig, nie bist du schuld. Aber okay. Ich bin es gewohnt der Arsch zu sein, deine Erniedrigungen sind mir nicht neu. Ist auch okay, dann weiß ich wenigstens immer das ich nicht gut genug bin. Eine ständige erinnerung daran, das ich mich anstrengen muss um etwas zu erreichen.
Danke dass du mein Herz brichst. Wenn ich kaputt bin wird es viel leichter sein zu sehen wie die Welt stirbt. Danke das du mir zeihst das die Welt kein glücklicher Ort ist.
Danke dass du mein Herz brichst. Wenn ich kaputt bin wird es viel leichter sein zu sehen wie die Welt stirbt. Danke das du mir zeihst das die Welt kein glücklicher Ort ist.
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