Ich sitze auf dem Badewannenrand und blicke runter auf meine fetten Beine. Ich streiche über die Narben am Oberschenkel, beginne sie zu zahlen. Gehe weiter runter zu den Waden und betrachte jeden Kratzer. Als ich meine Knöchel anschaue liegt mein Kopf auf den Knien und ich spüre meinen fetten Bauch auf den Beinen liegen.
Die Türklingel ist laut und aggressiv, ich springe auf und das Blut schießt aus meinem Kopf und ich höre nur noch einen langes schrilles Kreischen in den Ohren, alle Geräusche aus der Umgebung sind ausgeblendet. Mir wird schwarz vor Augen, ich spüre wie meine Beine versagen und ich knalle auf den Boden. Einfach so. Ein unglaublicher Schmerz durchzuckt meinen Kopf und meine Hüfte fühlt sich zertrümmert an.
Ich rolle mich auf den Bauch und stemme mich auf alle viere, spucke Blut auf den Boden. Der Schmerz ist unerträglich und mir tanzen helle Punkte durchs Sichtfeld. Ich ziehe mich am Waschbecken hoch und schaue in den Spiegel.
Hab keine Verletzungen im Gesicht, hab mir nur die Zunge blutig gebissen, an der Hüfte werd ich nen dicken Blauenfleck bekommen und mit einer hübschen Beule kann ich auch rechnen.
Nur bleibt die Frage; wieso? Oo
Mittwoch, 25. Mai 2011
wir leben viel zu schnell. wir sind mit 15 so weit wie unsere eltern es vielleicht mit 23 waren. wir waren mit 13 schon zugedröhnt. mit 15 trinken wir jeden tag alkohol. kein bier, tequila, absint & wodka, denn nur das macht einen montag erträglich.
morgens die ersten zigaretten, der kaffee ist schwarz, so stark wie möglich, in der nacht haben wir schließlich nicht geschlafen. zu viel geweint, zu viel gedacht. die ganze nacht gekämpft, stark geblieben, aber am morgen wo klar war das dieser tag genauso trostlos wird nachgegeben, geschnitten, geblutet, gelitten. in der schule gelangweilt, nichts verstanden. nicht zugehört. in schnelldurchlauf alles an sich vorbei rauschen gelassen. nach der schule raus, raus, raus. weg von den lehrern, pflichten, menschen.
nachhause. ins bett, der unendlichen müdigkeit nachgeben. alpträume. aufwachen, draußen fast wieder dunkel, mutter ruft zum essen. angst. wir haben angst, panische angst vor dem essen. laufen durch das zimmer, suchen eine flasche zum befüllen. trinken 2 liter leitungswasser in 5 minuten. der magen muss voll werden, das nichts mehr reinpasst, am aller wenigsten essen. also gehen wir hin, mit schrecklichen bauchschmerzen, wir meiden den spiegel im flur, wir wissen ja was wir sehen würden. wir sitzen am tisch, vor uns leckeres essen, duftend, warm. wir schalten ab. schaufeln in uns rein. essen alles, nehmen nochmal nach, essen auf. dann noch nachtisch, schadet jetzt ja auch nicht mehr. alles zu spät.
also sitzen wir wieder in unserem zimmer. was haben wir getan?! warum haben wir soviel gegessen?! wieso haben wir wieder geschnitten?! warum, warum können wir nicht mehr ohne? die fragen tuen weh, also nochmal raus. es ist schon 23 uhr, egal. also aus dem fenster, los laufen, beim kumpel klingeln. zur tanke, alkohol und zigaretten kaufen, um 00 uhr wieder im bett. aber wir können nicht schlafen. weil wir zu viel denken, zu viel weinen. und wir versuchen so krampfhaft stark zu sein, aber wir sind es einfach nicht.
morgens die ersten zigaretten, der kaffee ist schwarz, so stark wie möglich, in der nacht haben wir schließlich nicht geschlafen. zu viel geweint, zu viel gedacht. die ganze nacht gekämpft, stark geblieben, aber am morgen wo klar war das dieser tag genauso trostlos wird nachgegeben, geschnitten, geblutet, gelitten. in der schule gelangweilt, nichts verstanden. nicht zugehört. in schnelldurchlauf alles an sich vorbei rauschen gelassen. nach der schule raus, raus, raus. weg von den lehrern, pflichten, menschen.
nachhause. ins bett, der unendlichen müdigkeit nachgeben. alpträume. aufwachen, draußen fast wieder dunkel, mutter ruft zum essen. angst. wir haben angst, panische angst vor dem essen. laufen durch das zimmer, suchen eine flasche zum befüllen. trinken 2 liter leitungswasser in 5 minuten. der magen muss voll werden, das nichts mehr reinpasst, am aller wenigsten essen. also gehen wir hin, mit schrecklichen bauchschmerzen, wir meiden den spiegel im flur, wir wissen ja was wir sehen würden. wir sitzen am tisch, vor uns leckeres essen, duftend, warm. wir schalten ab. schaufeln in uns rein. essen alles, nehmen nochmal nach, essen auf. dann noch nachtisch, schadet jetzt ja auch nicht mehr. alles zu spät.
also sitzen wir wieder in unserem zimmer. was haben wir getan?! warum haben wir soviel gegessen?! wieso haben wir wieder geschnitten?! warum, warum können wir nicht mehr ohne? die fragen tuen weh, also nochmal raus. es ist schon 23 uhr, egal. also aus dem fenster, los laufen, beim kumpel klingeln. zur tanke, alkohol und zigaretten kaufen, um 00 uhr wieder im bett. aber wir können nicht schlafen. weil wir zu viel denken, zu viel weinen. und wir versuchen so krampfhaft stark zu sein, aber wir sind es einfach nicht.
Montag, 23. Mai 2011
i'm back, bitches
der blog war kurz gelöscht, weil ich scheiße bin.
aber ich mag ihn einfach weiterführen, mir egal wer ihn liest.
also, wilkommen in meiner welt ;)...
aber ich mag ihn einfach weiterführen, mir egal wer ihn liest.
also, wilkommen in meiner welt ;)...
Samstag, 14. Mai 2011
zu viel. zu tief.
es muss aufhören.
notarzt war da. ich hab kein kontrolle mehr, über nichts... ich will nicht mehr krank sein !
notarzt war da. ich hab kein kontrolle mehr, über nichts... ich will nicht mehr krank sein !
Dienstag, 3. Mai 2011
bastard
er kommt rein. schreit mich an. ich schreie zurück. er schreit lauter. ich werfe etwas durchs zimmer. er rastet aus. ich auch. er geht.
oh vater, wieso hasst du mich so?
oh vater, wieso hasst du mich so?
Montag, 2. Mai 2011
was hast du getan..?
schön. eben habe ich eine anzeige gesehen. ich weiß das er es war. Felix, du wirst von der Polizei gesuch. Felix, lass dich nicht erwischen.. Felix, warum hast du das nur getan?!
Sonntag, 1. Mai 2011
süchtig nach allem
Ich will leben, ich will das leben spüren, ich will es schmecken, ich will es einfach leben.
aber ich tue es nicht, weil ich eigentlich nur sterben will.
aber ich tue es nicht, weil ich eigentlich nur sterben will.
Abonnieren
Posts (Atom)